Erstellt am 24. November 2010, 00:00

Bewilligungen fehlen aber noch. HOCHWASSERSCHUTZ / Die Planungsarbeiten für den 100-jährigen Hochwasserschutz laufen bereits seit vier Jahren. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten nun beginnen.

Das bestehende Rückhaltebecken soll vergrößert werden. TRUMMER  |  NOEN
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VON CARINA GANSTER

JENNERSDORF / Seit mehreren Jahren wird in Jennersdorf intensiv an den Plänen für einen 100-jährigen Hochwasserschutz gearbeitet. Sowohl wasserrechtliche Bewilligung, als auch der Gemeinderatsbeschluss fehlen aber noch. Der Grundsatzbeschluss wurde vor drei Jahren im Gemeinderat gefällt. „Solange wir die wasserrechtliche Bewilligung nicht haben, können wir das Projekt beim Bund nicht einreichen“, erklärt Bürgermeister Willi Thomas.

Doch warum hat sich das Projekt Hochwasserschutz „HAKU 100“ so lange verzögert? Eine der ursprünglichen Ideen, ein Überflutungsgebiet von 15.000 Quadratmetern zu schaffen, wurde bereits 2007 wieder verworfen. Die Grundstücksablösen wären der Gemeinde zu teuer gekommen. „Der Hochwasserschutz ist eine sehr komplexe Sache. Mehr als die Planung abzuschließen wird heuer nicht drinnen sein“, meint Thomas.

Das Bauvolumen beträgt  rund 1,3 Millionen Euro

Derzeit befinden sich die Planungen in der Endphase. Voraussichtlich soll im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden. Das Bauvolumen beträgt zwischen 1,2 und 1,3 Millionen Euro.

Geplant ist, den bestehenden Hochwasserschutz („HAKU 30“) zu erweitern. Es soll also ein 100-jähriger Hochwasserschutz in Jennersdorf entstehen. Das derzeitige Rückhaltebecken soll vergrößert werden. Gleichzeitig wird ein Begleitdamm errichtet, um die Wassermengen zurückhalten zu können.

„Wir konnten in die Planung auch die Erkenntnisse von der Hochwasserkatastrophe 2009 einfließen lassen“, merkt Bürgermeister Thomas an.