Eberau

Erstellt am 22. September 2016, 04:19

von Michael Pekovics

Kellerstöckl Resort Südburgenland: 70 Interessenten. Aktuelles RMB-Projekt „Kellerstöckl-Resort Südburgenland“ soll die Nutzung von Kellerstöckln forcieren. Rund 70 Interessenten haben sich bereits gemeldet.

Geschäftsführer Harald Horvath, Kellerstöckl-Besitzerin Melanie Herczeg, Landesrätin Verena Dunst und Gerhard Pongracz. Foto: Pekovics  |  Pekovics

In der malerischen Umgebung des Kellerstöckls der Familie Herczeg in Gaas stellte Landesrätin Verena Dunst gemeinsam mit Harald Horvath (Geschäftsführer Regionalmanagement Burgenland - RMB) und Gerhard Gerhard Pongracz (RMB) regionale Entwicklungsprojekte im Südburgenland vor, darunter auch das Projekt „Kellerstöckl-Resort Südburgenland“ (die BVZ berichtete).

„Wir müssen die Synergien  verstärkt nützen“

Landesrätin Verena Dunst

Inhalt des Projekts ist die Nutzung des touristischen Potenzials von typischen, authentischen Kellerstöckeln in der Region. Ziel ist die Schaffung von 50 bis 70 einzigartigen „Kellerstöckl-Appartements“ in bestehenden Kellerstöckeln. Die Besitzer können im Rahmen eines professionellen Betriebsmodells ihr Kellerstöckl in eine Kooperation einbringen. Als Betreiber könnte dann zum Beispiel der Tourismusverband auftreten.

„Wir müssen die Synergien zwischen Weinwirtschaft und Tourismus verstärkt nützen und die touristische Erschließung der Kellerstöckl ist genau ein Schritt in die richtige Richtung“, ist Landesrätin Dunst überzeugt.

Für interessierte Kellerstöckl-Besitzer gibt es drei Möglichkeiten einer Partnerschaft: Bei der langfristigen Variante übernimmt das Resort zu 100 Prozent die Vermietung, die Variante zwei sieht die Nutzung eines gemeinsamen Buchungssystems vor. Bei der dritten Variante ist das Resort lediglich Vermittler und Werbeplattform – für einen Werbebeitrag als Gegenleistung. Für Projektleiter Gerhard Pongracz steht die Nachhaltigkeit dabei an erster Stelle: „Wenn Gäste in die Region kommen und nächtigen, dann brauchen sie etwas zu essen und ein eventuell ein Taxi, um mobil zu sein.“

Alle Informationen zum Projekt erhalten Sie beim Regionalmanagement Burgenland in Pinkafeld oder bei der nächsten Infoveranstaltung am Mittwoch, dem 21. September, im Gasthaus Holzer am Csaterberg.