Erstellt am 10. Juli 2013, 00:00

BH prüft Simandl. Fall Begas / Rudolf Simandl trotz Gutachten („Vernehmungsunfähigkeit“) beim Autofahren gesehen. BH Güssing prüft nun Fahrtüchtigkeit.

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Von Michael Pekovics

STEGERSBACH, GÜSSING / Schon seit Monaten wartet die Staatsanwaltschaft darauf, dass Ex-Begas Chef Rudolf Simandl endlich einvernommen werden kann. Das ist aber noch nicht möglich, weil laut einem psychiatrischen Gutachten der in Stegersbach wohnhafte Simandl „einer Vernehmung oder Verhandlung nicht so folgen kann, wie es notwendig wäre“, er also vernehmungsunfähig ist.

Die Feststellungen, die in der Expertise getroffen werden, lassen darauf schließen, dass er kaum in der Lage sein dürfte, ein Auto zu lenken. Laut einem Anrufer (Name bekannt) wurde Simandl mehrere Mal am Steuer eines Fahrzeuges gesehen.

BH Güssing prüft derzeit 

Nun stellt sich die Frage, ob Simandl nicht der Führerschein entzogen werden müsste. Laut dem Güssinger Bezirkshauptmann Johann Grandits handelt es sich dabei um „ein laufendes Verfahren“, zu dem keine Stellungnahmen abgegeben werden: „Das eine hat mit dem anderen nur bedingt etwas zu tun. Wenn jemand psychischen Stress hat, heißt das nicht automatisch, dass er nicht mit dem Auto fahren darf.“ Die Bezirkshauptmannschaft Güssing prüft nun, ob Simandl in der Lage ist, ein Auto zu lenken. „Dann werden entsprechende Schritte gesetzt“, kündigt Grandits an. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 5.

Untersuchung läuft. Laut

BH-Chef Johann Grandits ist

Abnahme des Scheins nicht zwingend.

Schwer depressiv. Rudolf Simandl nimmt starke Psychopharmaka, hat aber noch einen Führerschein.