Erstellt am 13. März 2013, 00:00

BORG sucht neuen Chef. Ausschreibung / Bis 28. März läuft die Bewerbungsfrist für einen neuen Direktor. Schulleiter Peter Pommer will sich trotz anfänglicher Zweifel für die Stelle des Direktors bewerben.

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Von Carina Ganster

JENNERSDORF / Im Herbst des vergangenen Jahres wurde BORG- und Handelsschul-Direktor Karl Brunner offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Seither leitet Peter Pommer die beiden Schulen in Jennersdorf. Und das macht er gerne, wie er selbst sagt. „Das Team passt perfekt und auch die Resonanz von Schülern, Eltern und dem Kollegium ist gut“, erzählt Pommer, der seit 21 Jahren an der Schule als Lehrer tätig ist.

Trotzdem hegte er anfangs Zweifel, ob er sich für den Direktoren-Posten bewerben sollte – ht aus beruflichen Gründen, sondern aus privaten. „Man investiert viel Zeit und die Überlegung war nur, ob sich das mit dem Privatleben vereinbaren lässt, deshalb habe ich mir mit der Entscheidung so lange Zeit gelassen“, erklärt Pommer. Dass sich Schule und Privatleben sehr wohl gut miteinander verbinden lassen, weiß Pommer jetzt. „Bislang habe ich alles unter einen Hut gebracht und das wird auch in Zukunft funktionieren, soweit ich mich im Hearing durchsetzen kann“, sagt der Schulleiter.

Bis 28. März ist die Stelle offiziell ausgeschrieben. Wie viele Bewerber es gibt, ist noch nicht abschätzbar. Bewerben sich mehrere, kommt es zu einem Hearing, in dem der neue Direktor bestimmt wird. Der neue Direktor wird, wie auch schon der alte, zwei Schulen leiten. „Das ist das Besondere bei uns an der Schule, weil sich zwei völlig unterschiedliche Schultypen unter einem Dach befinden, das Gymnasium und die Handelsschule“, erklärt Pommer, unter dessen Leitung das BORG erstmals in ihrer Geschichte ab Herbst mit drei ersten Klassen startet. „Wir sind mit unseren vier Schwerpunkten gut aufgestellt und konnten schon in den letzten Jahren steigende Schülerzahlen verbuchen. Vor allem auf den familiären Charakter der Schule und das hervorragende Team ist dieser Erfolg zurückzuführen“, so Pommer.