Erstellt am 27. März 2013, 00:00

Bürger fordern 30er. Straßen / Bewohner des Ortsteils Feldling wollen 30er-Beschränkung. Gemeinderat will Gutachten eines Sachverständigen einholen.

Von Carina Ganster

STEGERSBACH / Rund 25 Bürger des Ortsteils Feldling fordern eine 30er-Verkehrsbeschränkung. Mit einer Petition haben sie sich nun an den Gemeinderat gewandt, um ihre eingeforderten Rechte durchzusetzen. Nach einer Diskussion stimmte dieser jedoch nicht zu, sondern will abwarten. Die Bewohner sind freilich mit der Pattsituation nicht glücklich und müssen weiter zittern. „Die Verkehrssicherheit ist in unserem Ortsteil nicht gegeben, es muss endlich etwas geschehen“, sagt ein Bewohner, der anonym bleiben will.

30er-Zone für 1,3 Kilometer gefordert

Sowohl SPÖ als auch ÖVP waren sich einig, erst nach der Einholung eines Gutachtens von einem Verkehrssachverständigen eine Entscheidung im Gemeinderat zu treffen. Die geforderte 30er-Zone soll auf einem Streckenabschnitt von rund 1,3 Kilometern umgesetzt werden. Ein Straßenstück in der Teichgasse – der Zufahrt zum Sportplatz – und von der Gärtnerei Kornfeld bis zum Ortsende. Um eine Sofortmaßnahme zu setzten, hat der Gemeinderat eine Verkehrszählung und eine Geschwindigkeitsmessung von der örtlichen Polizei durchführen lassen.

Die Ergebnisse liegen nur zum Teil vor, wie Bürgermeister Heinz-Peter Krammer weiß: „Wir haben noch keine schriftliche Stellungnahme erhalten, aber in der Teichgasse, also der Sportplatzzufahrt, scheint es wahrscheinlicher, eine 30er-Beschränkung einzuführen, als am Straßenstück zwischen Blumen Kornfeld und dem Ortsende“, erklärt der Ortschef. In den kommenden Wochen soll das Gutachten der Gemeinde vorliegen, dann wird die 30er-Verkehrsbeschränkung im Gemeinderat behandelt.

Derzeit gibt es in Stegersbach auf drei Straßen 30er-Zonen, in der Kirchengasse, am Tourismushügel und in der Ägidigasse. Auch ÖVP-Vizebürgermeister Michael Knopf steht der Petition kritisch gegenüber. „Wir haben angeregt, dass die Polizei in diesem Straßenstück mehr Kontrollen durchführt, damit wird sich Sicherheit s erhöht. Wie hoch das Verkehrsaufkommen ist, wird allerdings erst das Gutachten zeigen.“