Erstellt am 08. April 2015, 05:35

von Michael Pekovics

Burg Güssing: Neues Konzept. Bernhard Schimpl löst Johann Grandits als Stiftungsadministrator ab. Land schießt 300.000 Euro zu. Konzept in Planung.

Pläne. Zuerst der Lift, dann ein neues Konzept mit mehr Augenmerk auf kulturtouristische Vermarktung. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Gerade rechtzeitig vor Ostern ging der Burglift wieder in Betrieb. Die im Jahr 2000 errichtete Anlage soll jetzt von Grund auf saniert werden. Dafür stellt das Land 300.000 Euro zur Verfügung – und präsentierte mit Bernhard Schimpl auch den Nachfolger von Johann Grandits als Stiftungsadministrator, dessen Vertrag Ende März ausgelaufen war.

Nachhaltiges Betriebskonzept soll erarbeitet werden

Auf ihn kommt jede Menge Arbeit zu, denn neben der Liftsanierung soll auch ein nachhaltiges Betriebskonzept erarbeitet werden. „Die wirtschaftliche und touristische Positionierung soll verbessert und besonderes Augenmerk auf die kulturtouristische Vermarktung gelegt werden“, sagt Landesrat Helmut Bieler (SPÖ).

Seine Regierungskollegin Verena Dunst ergänzt: „Der reibungslose Transport zur Burg wird maßgeblich dafür sein, künftig die Burg ganzjährig zu nutzen.“

Die Burg Güssing ist das markanteste Wahrzeichen der Region. Erhalten wird sie von einer Stiftung, die im Jahre 1870 gegründet wurde, und die neben der Burg auch das Franziskanerkloster und die Familiengruft der Familie Batthány umfasst. 1926 in eine Burg- und Klosterstiftung getrennt, erhielten diese Stiftungen 1981 mit Bescheid des Landes neue Satzungen, die 1996 modifiziert wurden.

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