Erstellt am 20. Januar 2016, 04:58

von Carina Ganster

„Campus-Projekt“ als Zukunftsmusik. Standort in Güssinger Schulstraße wird konkreter. Gespräche mit höheren Schulen laufen im heurigen Jahr an.

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Seit vielen Jahren wird in der Stadt vom Neubau der Volksschule gesprochen, konkrete Pläne gab es bislang allerdings noch nie. Jetzt präsentierte Stadtchef Vinzenz Knor erstmals Maßnahmen: „Eine Chance für den Neubau“, meint Knor im Zuge der vergangenen Gemeinderatssitzung.

„Wir stehen bei diesem Projekt erst am
Anfang eines langen Weges, führen aber
laufend Gespräche.“
Bürgermeister Vinzenz Knor (SPÖ)

Konkret spricht der Bürgermeister von der Schaffung eines Campusgeländes, das im Zuge des Neubaus der Volksschule in der Schulstraße entstehen könnte. Einen genauen Zeitplan gebe es aber weiterhin keinen, alles hänge davon ab, wie sich die Schülerzahlen in den kommenden Monaten, wenn nicht sogar Jahren entwickeln.

Bei im Durchschnitt 20 Geburten pro Jahr (Stand Ende 2015) sind die von Knor angedachten „Campuspläne“ vorerst einmal Zukunftsmusik.

„Wir stehen bei diesem Projekt erst am Anfang eines langen Weges. Wir führen aber laufend Gespräche mit dem Land und werden in den kommenden Monaten auch mit den höheren Schulen in der Schulstraße führen, die dann in das Konzept eingebunden werden sollen“, meint Knor.

„Übers Ziel hinausschießen wollen wir nicht“

Konkret spricht der Ortschef davon, dass der mögliche Neubau der Volksschule auf einem bisher nicht genutzten Platz hinter dem Gymnasium erfolgen könnte.

„Diese Flächen stehen derzeit im Bundeseigentum und hätten eigentlich schon vor einigen Jahren saniert werden sollen“, meint Knor. Offen ist auch, was mit der Sonderschule, die derzeit Räume in der Volksschule nutzt, passiert.

Kommt der Campus in Güssing, passiert das möglicherweise auch in Zusammenhang mit der Einführung einer Ganztagsschule. „Übers Ziel hinausschießen wollen wir nicht, deshalb gilt es gut zu überlegen und auch zu planen“, will sich Knor noch nicht auf konkrete Pläne festlegen. Gespräche zur Nachnutzung des alten Volksschulgebäudes mit Wohnbaugenossenschaften wurden jedenfalls bereits schon geführt.