Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Die Hilfe für Menschen kennt keine Grenzen. ROTES KREUZ / Martin Nagy aus Ungarn absolviert derzeit seine praktische Ausbildung zum Rettungssanitäter im Burgenland.

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VON CARINA GANSTER

RUDERSDORF/ST. GOTTHARD /  Martin Nagy, 17-jähriger Hauswirtschaftsschüler aus dem ungarischen St. Gotthard, absolviert derzeit beim Roten Kreuz Rudersdorf seine praktische Ausbildung zum Rettungssanitäter. „Zustande gekommen ist die grenzübergreifende Zusammenarbeit eigentlich aus reinem Zufall“, erklärt Ortsstellenleiter Franz Michael Koller. Der hauptberufliche Notfallsanitäter Franz Michael Lang, welcher selbst in Ungarn als Rettungssanitäter Auslandserfahrungen gesammelt hat, lernte Nagy bei seinem Einsatz im Nachbarland kennen. In vielen Gesprächen kamen die beiden Männer auf die Idee, dass Nagy seine Ausbildung zum Rettungssanitäter im Burgenland absolvieren könne. Schnell war auch ein Ausbildungsplatz gefunden, nämlich die Dienststelle Rudersdorf. Die Theorie „büffelt“ der Ungar in der Rot-Kreuz Dienststelle Oberwart. „Es freut mich, dass Martin in Rudersdorf seine Praxisphase macht. Er ist sehr engagiert und auch beliebt bei den Patienten. Auch die Mehrsprachigkeit ist ein großes Plus“, meint Lang. Auch Martin Nagy zeigt sich sehr erfreut über die gute Ausbildung im Burgenländischen Roten Kreuz. Martin Nagy wird nach Abschluss seiner Ausbildung zum Rettungssanitäter dem Burgenländischen Roten Kreuz weiterhin als freiwilliger Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Über den freiwilligen Helfer ist man beim burgenländischen Roten Kreuz sehr erfreut: „Leider gibt es immer weniger Menschen, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Umso mehr freut man sich über Hilfe aus dem Nachbarland“, meint der Koller abschließend.

Franz Michael Lang lernte Martin Nagy bei seinem Einsatz in Ungarn kennen. Daraus ergab sich eine Freundschaft und nun sind die beiden Kollegen beim Roten Kreuz.

ZVG