Erstellt am 10. Juli 2013, 00:00

Die Pass-Irrtümer. Missverständnisse / Immer wieder kommt es zu falschen Meinungen, was den Reisepass betrifft. Der ÖAMTC klärt nun die häufigsten auf.

REGION / Sommerzeit ist Urlaubszeit. Und da ist natürlich der Reisepass eines der wichtigsten Accessoires, wenn es um den Besuch von fremden Ländern geht. Dennoch gibt es immer wieder Irrtümer, wie zum Beispiel, dass innerhalb der EU keine Reisedokumente benötigt werden.

Das ist aber falsch: Reisende innerhalb der EU müssen sich immer mit Reisepass oder gültigem Personalausweis ausweisen können. Der Führerschein gilt aber nicht als solches. Der ÖAMTC rät auch davon ab, mit abgelaufenen Reisepässen ins Ausland zu fahren. Diesbezügliche Abkommen gibt es nur mit wenigen Ländern, darunter zum Beispiel auch Deutschland, Italien, Griechenland oder Kroatien.

„Notpass“ hat nicht in allen Ländern Gültigkeit

Hat man etwa seinen Reisepass verloren und verfügt deshalb nur über einen kurzfristig ausgestellten Notpass, sollte man sich unbedingt erkundigen, welche Bestimmungen im Zielland gelten. Zu beachten ist auch, dass Großbritannien und Irland nicht zum Schengenraum der EU zählen.

Auch wenn man zum Beispiel „auf einen Sprung“ die Nachbarländer besucht, etwa zum Einkaufen, sollte man ein gültiges Reisedokument bei sich haben. Verreisen Kinder mit ihren Großeltern, sollte immer eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigen mitgegeben werden. Zudem benötigen auch Haustiere einen „EU-Heimtierausweis.“