Erstellt am 01. Januar 2014, 23:59

von Michael Pekovics

Die Pläne für 2014. Vorschau / Causa Aktivpark steht vor Lösung. Taxi-System für mehr Mobilität. Plus: Fernwärme-Einstieg der Energie Burgenland geplant.

Das Hotel Aktivpark.  |  NOEN, BVZ
Von Michael Pekovics

GÜSSING / Immer wieder betonte Stadtchef Vinzenz Knor (SPÖ) im Vorjahr, dass 2014 aufgrund der finanziellen Situation im Budget keine großen Sprünge möglich sind. Dennoch stehen die Verantwortlichen der SPÖ-Stadtregierung vor einigen Problemen, die gelöst werden müssen.

Aktivpark: Lösung nicht fix

Da wäre erstens das bestimmende Thema des Jahres 2013: die Causa Aktivpark. Zwar berichtete die BVZ im Vorjahr, dass Stadt und Eigentümer kurz vor einer Lösung stehen, entgegen anders lautender Medienberichte ist diese aber noch lange nicht fix. Zuletzt hieß es aus gut informierten Kreisen, dass derzeit ein Angebot der Stadt beim Eigentümer liege und nun auf dessen Entscheidung gewartet wird.

x  |  NOEN, BVZ

Geplant ist jedenfalls, dass Güssing eine Abschlagszahlung leistet (über die Höhe wurde Stillschweigen vereinbart) und im Gegenzug dafür Eigentümer der Halle wird. In weiterer Folge soll Reinhard Koch das Hotel pachten und auch betreiben.

Fix ist bereits die Einführung zweier Taxi-Systeme mit städtischer Beteiligung: ein City-Taxi für Güssing und die Ortsteile sowie Regionalshuttle (Bildein, Eberau, Moschendorf, Strem, Dt. Schützen) mit einem fixen Fahrpreis von 2,50 Euro von 8 bis 18 Uhr. Startschuss dafür ist am 1. Februar.

Steigt Energie Burgenland bei Güssinger Fernwärme ein?

Verhandelt wird derzeit noch über den Einstieg der Energie Burgenland bei der Güssinger Fernwärme. Hintergrund der Bestrebungen dürfte sein, im Fall von größeren Investitionen einen finanzkräftigen Partner mit im Boot zu wissen. Ende des Jahres hieß es seitens der Energie Burgenland, dass „die Anlage derzeit technisch und wirtschaftlich geprüft wird“.

Warten muss hingegen die Sanierung des Kulturzentrums. Laut Auskunft des Landes steht heuer zuerst das KUZ in Mattersburg auf dem Bauprogramm der Kulturzentren, danach werden, so Landesrat Helmut Bieler (SPÖ), „je nach Bedarf die weiteren Kulturzentren in den Bezirken baulich auf Vordermann gebracht – das gilt auch für Güssing“.