Erstellt am 06. März 2013, 00:00

Doppelter Direktor. Bildung / Kein Bewerber für Direktorenposten an der ECOLE Güssing. Land entschied, dass Franz Flamisch jetzt Doppelfunktion inne hat.

Willkommen in der neuen, alten Schule. Gerhard Resch, amtsführender Landesschulratspräsident, begrüßt Josef Grandits (pädagogischer Leiter) und „Doppeldirektor“ Franz Flamisch an ihrer Wirkungsstätte.  |  NOEN
Von Michael Pekovics

GÜSSING / Am Freitag der Vorwoche kam die politische und pädagogische Spitze des Landes ins BORG und ECOLE Güssing, um die Pädagogen offiziell über den Nachfolger des ehemaligen ECOLE-Direktors Aristoteles Papajanopulos zu informieren. Was die BVZ Ende des Jahres 2012 bereits berichtet hatte, wurde von Landeshauptmann Hans Niessl und Landesschulratspräsident Gerhard Resch bestätigt: „Franz Flamisch wird künftig als Direktor die Geschicke der ECOLE leiten. Von dieser Doppelfunktion erwarten wir uns Synergieeffekte, die dabei helfen sollen, den Schulstandort abzusichern.“

Josef Grandits wird 

Aber auch wenn es vielleicht organisatorisch einfacher wird, die Arbeitsbelastung von Flamisch wird steigen. Aus diesem Grund wurde ihm Josef Grandits als pädagogischer Leiter zur Seite gestellt. „Er wird sich mehr um den pädagogischen und ich um den organisatorischen Teil kümmern“, sagt Flamisch – und verweist so wie Resch auf „die Herausforderungen der Zukunft, die mit dieser Entscheidung einfacher zu bewältigen sein werden“. Denn sowohl die ECOLE als auch das BORG kämpfen mit sinkenden Schülerzahlen. „Sollten es im Ministerium die Überlegung geben, kleinere Standorte zu schließen, so haben wir jetzt bessere Argumente“, sagt Resch. Kritik an der Entscheidung kam von Teilen des Lehrkörpers. Resch nimmt diese „ernst“ und meint: „Wenn Flamisch in Pension geht, kann es gut sein, dass es wieder zwei Direktoren gibt.“

Bereits berichtet. Schon Ende 2012 waren BVZ-Leser darüber informiert, dass Franz Flamisch doppelter Direktor wird.