Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

Eine Insel zum Schutz. Querungshilfen / Die Ortsdurchfahrt Henndorf wird bis Schulbeginn umgebaut. Querungshilfen statt der vor drei Jahren entfernten Zebrastreifen kommen. Gemeinde trägt dafür die Kosten.

Baustelle. An der Ortsdurchfahrt Henndorf wird noch bis September gebaut. Auf dem Teilstück wird es auch eine Querungshilfe geben. Foto: Ganster  |  NOEN, Ganster
Von Carina Ganster

JENNERSDORF / Exakt drei Jahre ist es her, dass in der kleinsten Bezirkshauptstadt des Landes acht Zebrastreifen entfernt wurden. Zahlreich Bürgerproteste und Unterschriftenaktion gab es seitdem. Politiker aller Parteien haben damals versprochen, Lösungen zu finden und anstelle der entfernten Schutzwege alternative Lösungen für mehr Verkehrssicherheit zu installieren. Passiert ist bislang jedoch nichts. War der anfängliche Ärger der Bürger verflogen, haben sich die Versprechungen seitens der Politik ebenfalls verschoben. Doch mit dem Umbau der Ortsdurchfahrt rücken die damals versprochenen Querungshilfen wieder in die Erinnerung. Und dieses Mal scheint tatsächlich etwas zu passieren.

Um die Rosendorfer Landstraße verkehrssicherer zu gestalten, wird die Ortsdurchfahrt komplett neu gemacht. Eben an dieser Stelle gab es vor drei Jahren noch einen Schutzweg, der von der Volksschule über die Bundesstraße führte. Im Zuge des Umbaus wird die damals geforderte- und versprochene Querungshilfe (Verkehrsinsel) errichtet. Mit den Umbauarbeiten wurde kürzlich begonnen, die Fertigstellung wird bis Schulbeginn (erste Septemberwoche) erwartet. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf rund 30.000 Euro. „Das Land muss für den Straßenbelag aufkommen und die Gemeinde muss die Querungshilfe, den Gehweg und den Kanal bezahlen“, sagt Bürgermeister Willi Thomas.

Auf die Frage, warum die Errichtung der Querungshilfe in der Gemeinde nun drei Jahre gedauert hat, meint der Ortschef: „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Manche Dinge brauchen eben seine Zeit, aber umgesetzt wird, was wir versprechen, darauf kommt es doch an, oder?“