Erstellt am 10. Oktober 2012, 00:00

Eine Macht im Ort. Bürgermeisterwahl / Willi Thomas geht mit fulminantem Wahlsieg in seine fünfte Periode als Ortschef. Herausforderer ohne Chance.

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Von Carina Ganster

JENNERSDORF / Jennersdorf ist und bleibt die ÖVP-Hochburg im Bezirk, zumindest für die nächsten fünf Jahre. Stadtchef Willi Thomas konnte bei seinem fünften Antreten seine Stimmenanzahl sogar steigern.

„Für mich eine große Bestätigung in meinem Tun. Danke an alle Wähler, Funktionäre und mein Team. Es ist ein großartiger Erfolg“, so der erste Kommentar des amtierenden Stadtchefs nach der Bekanntgabe der Ergebnisse.

SPÖ muss ein Minus von 10 Prozent hinnehmen 

Nicht so erfolgreich lief es für seine politischen Mitstreiter. Herausforderin Karin Hirczy-Hirtenfelder, die erstmals für die SPÖ ins Bürgermeisterrennen ging, musste bei der Bürgermeisterwahl ein Minus von knapp zehn Prozent hinnehmen. „Persönlich tut das Ergebnis natürlich weh, aber es ist der Wille der Bevölkerung“, meint sie. Hirczy-Hirtenfelder löste Manfred Gilly ab und gilt als politische Quereinsteigerin. „Mit Sicherheit auch ein Grund, warum die Wahl so verlaufen ist, ist, dass die Menschen mich als Politikerin zu wenig kennen“, sucht Hirczy nach Gründen. Das Handtuch wirft sie aufgrund der herben Schlappe trotzdem nicht. „Für uns hat jetzt alles erst begonnen. Ich werde mich in der Stadtpolitik etablieren und in fünf Jahren sehen wir weiter“, gibt sich die Polizistin kämpferisch. Auch ohne Chance blieben FPÖ-Kandidat Michael Kristan und Grünen-Spitzenkandidat Robert Necker im Rennen um den Ortskaiser.

Was der wiedergewählte Ortschef gleich nach der Wahl feststellte: „Das ist mit Sicherheit meine letzte Periode als Bürgermeister.“

Herausforderin. Karin Hirczy-Hirtenfelder (SPÖ) stellte sich Bürgermeister Willi Thomas im Wahlkampf.

Unterstützt. Reinhard Gumhold gratulierte Willi Thomas zum Erfolg bei den Wahlen.Decker/Ganster