Erstellt am 02. April 2014, 09:32

von Carina Ganster

Eltern wehren sich. Rohrbrunn / Nachdem die voraussichtliche Schließung zuerst keinen Widerstand weckte, gibt es nun doch eine Elterninitiative.

Wie die BVZ in der vergangenen Woche berichtete, soll die Volksschule Rohrbrunn geschlossen werden. Der Grund dafür sind die geringen Schülerzahlen im kommenden Schuljahr. Bürgermeisters Erwin Hafner hat gegenüber der BVZ gesagt, dass es keine Elterninitiative, die sich zum Erhalt der Schule einsetzt, gebe.

Am vergangenen Mittwoch hat sich dann doch eine Gruppe Eltern entschlossen, um den Erhalt der Schule zu kämpfen. „Neben der allgemein großen Bedeutung der Schule für den Ortsteil Rohrbrunn besticht diese Schule mit zahlreichen pädagogischen Besonderheiten und Vorteilen, die wir nicht so einfach aufgeben wollen“, sagt Simone Wagner, die Sprecherin der Elterninitiative.

Zwei Schüler mehr würden Bestand sichern

Für Bürgermeister Erwin Hafner ist an der Schulschließung nicht mehr viel zu rütteln, auch wenn ein kleiner Funken Hoffnung besteht. Gestern Dienstag (nach Redaktionsschluss) haben der Ortschef und seine Vizebürgermeister Landeshauptmann Hans Niessl einen Besuch abgestattet.

„Da spielt auch die Schulschließung ein Thema“, meinte Hafner. Die Elterninitiative will vor allem mit positiver Werbung um den Erhalt der Schule kämpfen. „Zwei zusätzlich angemeldete Schüler sind ausreichend für den Fortbestand der Volksschule, es dürfen aber auch mehr sein“, hoffen die Eltern rund um Simone Wagner auf ein kleines „Schulwunder“. 

Im Landesschulrat rechnet man mit der Schließung der Volksschule, verweist jedoch auf die endgültige Entscheidungsgewalt durch das Land, das derzeit dabei ist, die Schülerzahlen der einzelnen Schulen zu erheben. Das Verfahren soll vor den Ferien abgeschlossen sein. Dann gibt es eine endgültige Entscheidung in Rohrbrunn.