Erstellt am 13. Februar 2012, 21:44

Erneut 13 BMW auf Autohausgelände ausgeschlachtet. Eine kriminelle Bande, die sich auf den Ausbau von Ersatzteilen spezialisiert hat, hat es offenbar auf ein burgenländisches Autohaus abgesehen:

Anfang Jänner wurden in St. Michael (Bezirk Güssing) 13 gebrauchte BMW ausgeschlachtet. In der Nacht auf Montag wiederholte sich der Fall bei der zweiten Niederlassung der Firma in Oberpullendorf. Die Täter hatten es erneut auf Lenkräder, Scheinwerfer, Stoßstangen, Außenspiegel und Airbags abgesehen, berichtete der "Kurier" in seiner Online-Ausgabe.

Die BMW waren auf dem Gelände des Autohauses abgestellt. Ob es sich in beiden Fällen um die selben Täter handelt könne man noch nicht sagen. Der Verdacht liege jedoch sehr nahe, so eine Ermittlerin des Landeskriminalamts Burgenland, Außenstelle Oberwart, zur APA.

Die Höhe des Sachschadens stand zunächst nicht fest. Es sei jedoch davon auszugehen, dass sich dieser vermutlich auch hier im Bereich der 100.000 Euro abspiele, erklärte die Beamtin.