Erstellt am 31. Mai 2013, 19:40

Erneut Pferd verletzt - Polizei ermittelt. Im Burgenland ermittelt die Polizei, nachdem erneut bei einem Pferd Verletzungen entdeckt worden sind.

Symbolbild  |  NOEN, www.BilderBox.com
Der Besitzer einer Koppel im Bezirk Jennersdorf hatte laut Landespolizeidirektion Freitagvormittag bei einer Holsteiner-Stute eine rechteckige, etwa zwölf mal zwölf Zentimeter große Schnittwunde im Brustbereich bemerkt. Außerdem hatte das Tier einen sechs bis sieben Zentimeter tiefen Stich erlitten.

Nach Angaben eines Tierarztes, der das Pferd medizinisch versorgte, handle es sich "um eine sehr schwere, jedoch keine lebensbedrohende Verletzung". Das 19 Jahre alte Tier hatte sich laut Angaben des Besitzers mit seinem vier Monate alten Fohlen und zwei weiteren Pferden seit Donnerstagmittag auf zwei Pferdekoppeln beziehungsweise im Stall aufgehalten. Die Koppeln sind direkt an den Stall angeschlossen.

Bereits im April musste ein auf einer Koppel im Bezirk Oberwart eingestelltes Pferd notoperiert werden, nachdem es eine tiefe Schnittwunde im Brustbereich erlitten hatte. Mitte Mai entdeckte ein Pferdebesitzer im Bezirk Jennersdorf an einem seiner Tiere Verletzungen im Genitalbereich und an der Hinterhand. In beiden Fällen war auf den Pferdekoppeln kein Gegenstand gefunden worden, der derartige Wunden verursachen könnte.