Erstellt am 26. November 2015, 04:38

von NÖN Redaktion

Erste Topothek im Burgenland: Zeitreise durch Ort. Die Zielsetzung ist, privates historisches Material und Wissen für die Allgemeinheit sichtbar zu machen.

Initiatorin Daniela Pieber, Alexander Schatek, Erfinder der Topothek und Franz Pelzmann, Obmann des Brauchtums- und Kulturvereins.  |  NOEN, zVg

Wie genau eine Topothek funktioniert und wie jeder bei einer solchen mithelfen kann, wurde am vergangenen Freitag im Gemeindezentrum Bocksdorf präsentiert, dort wurde nämlich die erste Topothek des Burgenlands vorgestellt. Eine Topothek ist das regionalhistorische Online-Archiv, das auf Gemeindeebene mit lokalen Historikern umgesetzt wird.

„Jeder ist aufgerufen, etwas zu einer Topothek beizutragen, die Bilder, Dokumente, Karten sowie Bild- und Tondokumente im Internet für die Allgemeinheit zur Verfügung stellt“, erklärt Alexander Schatek, Erfinder der Topothek.

Damit sollen lokalhistorische Dokumente und Wissen der nachfolgenden Generation erhalten und mit modernen Mitteln aufbereitet werden. Auch für die Wissenschaft bietet sich die Topothek als Recherche-Quelle und Nachschlagewerk an. „Besonders wichtig ist, dass das zur Verfügung gestellte Material beim jeweiligen Besitzer verbleibt und nur eine digitale Kopie im Netz veröffentlicht wird“, erklärt Schatek.

„Die interessierten Besucher konnten bei der Präsentation Details über das Bedienen und die Möglichkeiten in der Topo-thek erfahren, aber auch gemeinsam über alte Fotos lachen und staunen“, freuten sich Initiatorin Daniela Pieber und Franz Pelzmann, Obmann des Brauchtums- und Kulturvereins.

Mehr Infos finden Sie im Internet unter www.topothek.at oder bocksdorf.topothek.at.