Erstellt am 23. März 2011, 11:11

Falscher Spendensammler wollte Geld für Bebenopfer. Mit einem Trick hat ein Unbekannter im Bezirk Güssing versucht, zu Geld zu kommen. e Polizei sucht nach dem Verdächtigem, der sich als Schüler ausgab und um Spenden für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Japan bat.

Symbolbild
Der Jugendliche besuchte Montagnachmittag in Stegersbach in zwei Wohnhausanlagen und den umliegenden Häusern mehrere Familien und bat um Spenden für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Japan, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland. Einige Bewohner gaben ihm daraufhin Geld. Die Polizei ermittelt wegen Betrugsverdachts.

Der illegale "Spendensammler" wurde von Betroffenen als Inländer im Alter von 15 bis 20 Jahren beschrieben. Er ist etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, schlank und hatte aschblondes, kurzes Haar mit einem Schachbrettmuster über dem linken Ohr. Er war mit einer hellen Hose und einem weißen, kurzärmeligen T-Shirt bekleidet, das vermutlich einen dunklen Aufdruck hatte. Angeblich schielt der Verdächtige.

Um seine Gesprächspartner zu täuschen, gab der Jugendliche sich abwechselnd als Schüler der Hauptschulen Stegersbach und Oberwart und des Gymnasiums Oberwart aus. Er dürfte diese Masche laut Polizei bei Bewohnern in drei Straßenzügen versucht haben. Die diesbezüglichen Befragungen seien noch nicht abgeschlossen.

Auch eine Spendenliste hatte der Verdächtige bei sich. Auf ihr sollen sich bereits etwa zehn bis zwölf Namen befunden haben. Wie hoch der entstandene Gesamtschaden ist, stand noch nicht fest. Manche Spender dürften fünf bis zehn Euro gegeben haben.