Erstellt am 28. Mai 2014, 11:23

von Vanessa Bruckner

Filmreife Erfolgsstory. Jennersdorf / Der Kurzfilm „In der Stille der Nacht“ des gebürtigen Jennersdorfers Erich Steiner erhält zwei Nominierungen bei den wichtigsten Filmfestivals der USA.

Querdenker mit Passion. Erich Steiner bei den Dreharbeiten zu seinem sechsten Kurzfilm »In der Stille der Nacht.« Foto: privat  |  NOEN, privat
Danach kommen nur noch die Oscars. Der Jennersdorfer Drehbuchautor Erich Steiner hat wohl eine der verrücktesten Wochen seines Lebens hinter sich.

Geschichte schreibt vielleicht Geschichte

Innerhalb eines Tages erhält der gebürtige Jennersdorfer Nachricht, dass sein neuester Kurzfilm „In der Stille der Nacht“ sowohl für einen Preis beim Palm Springs International Shortfest als auch beim Rhode Island International Filmfestival in New York für einen Preis nominiert ist.

„Es war surreal, ich konnte es kaum fassen. Die Nominierung für das Kurzfilmfestival in Palm Springs ist der Wahnsinn, schließlich gilt es als Longlist für die Kurzfilmoscars. Und dann erhalte ich am selben Tag auch noch die Zusage vom Rhode Island International Filmfestival in New York, das hat mich wirklich fast umgehauen“, freut sich der engagierte Filmemacher.

„In der Stille der Nacht“ ist der sechste Film des südburgenländischen Drehbuchautors und scheint wohl auch sein bis dato erfolgreichstes Projekt zu werden. Er handelt von einem jüdischen Mann, der im Zweiten Weltkrieg zuerst seine Familie und dann sich selbst tötet.

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich damals in Oberwart zugetragen hat. Steiner hatte bei den Dreharbeiten den burgenländischen Produzenten Roman Sorger an seiner Seite.

„In der Stille der Nacht“ hat bereits einen Filmpreis in Rumänien gewonnen.