Erstellt am 15. Januar 2014, 10:00

von Carina Ganster

Fischer sind in Panik. Bezirk / Ergebnisse der Bestandserhebung der Fischfresser werden eingefordert. Erstes Fischer-Vernetzungstreffen steht an.

Von Carina Ganster

Das ökologische Gleichgewicht in den Flüssen und Teichen scheint in Gefahr zu sein. Schuld daran ist laut einigen Fischern der unter strengem Naturschutz stehende Fischotter.

Neuerliche Anfrage von Trinkl Ende Jänner

Vor rund einem Jahr wurde von Landtagsabgeordnetem Mario Trinkl, der selbst Fischer mit eigener Teichanlage ist, deshalb eine Initiative gegen die Ausrottung der Fischbestände im Bezirk Jennersdorf ins Leben gerufen.

Landesrat Andreas Liegenfeld hat in einer Anfrage zugesichert, Bestandserhebungen der Fischfresser in Auftrag zu geben, um dementsprechend reagieren zu können. In der kommenden Landtagssitzung am 30. Jänner gibt es eine neuerliche Anfrage von Mario Trinkl zum Thema „Fischbestände“.

„Wir werden die Ergebnisse einfordern beziehungsweise Maßnahmen abfragen, weil so kann es nicht mehr weitergehen“, sagt Trinkl.

Ziel ist es, Überbestände auch nach zu weisen 

„Man kann nicht einige Arten wie Fischfresser (Otter, Kormoran und Reiher) unter Naturschutz stellen, welche sich dann überdurchschnittlich vermehren und unsere Fischarten und andere Lebewesen ausrotten. Es gilt daher schnellstmöglich, Überbestände nachzuweisen – und Überbestände durch letale Vergrämung bis zu einem vertretbaren Maß zu reduzieren. Da es heute 5 vor 12 ist, ist es auch notwendig, dass die vielen Fischereivereine und Revierpächter gemeinsam auftreten und damit eine starke Stimme haben. Denn es gilt, die weit über 1.000 Fischer, welche alleine im Südburgenland sind, zu vertreten“, erklärt Mario Trinkl.

Daher wird es am Freitag, dem 17. Jänner, im Gasthaus Jaindl in Königsdorf das erste Fischer-Vernetzungstreffen geben. Beginn ist um 19 Uhr.