Erstellt am 21. September 2011, 15:18

Fischsterben in Bach - Mäharbeiten als Ursache vermutet. Ein Fischsterben im Zickenbach in Güssing hat am Mittwoch die Behörden in der Bezirkshauptstadt beschäftigt.

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 Ein Fischer hatte bei der Polizei gemeldet, dass bei einer Wehranlage etwa 50 tote Weißfische im Wasser treiben. Bei einer Begehung wurden laut Polizei insgesamt an die 200 tote Tiere gefunden. Ersten Untersuchungen zufolge könnten Mäharbeiten zum Tod der Fische geführt haben, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.
 
Die verendeten Fische waren fünf bis etwa 30 Zentimeter groß. Bei einer Begehung entlang des Baches entdeckten umweltkundige Beamte auch etwa eineinhalb Kilometer stromaufwärts einige tote Fische. Beim Zufluss zu einem Fischteich wurden schließlich weitere 50 bis 100 Tiere gefunden.
 
Im Bereich der Wehranlage war auch bräunlicher Schaum zu sehen, so ein Beamter zur APA. Die toten Fische wurden sichergestellt und sollen untersucht werden. Vom Wasser wurden ebenfalls Proben genommen.
 
Als Ursache für das Tiersterben werden laut Exekutive Mäharbeiten vermutet, die vor etwa 14 Tagen entlang des Baches durchgeführt wurden. Dabei sei auch Gras ins Wasser gelangt. Durch Fäulnisbildung bei der Gärung sei die Sauerstoffzufuhr reduziert oder ganz unterbunden worden. Einer ersten Untersuchung zufolge seien keine Gülle oder chemische Substanzen in den Bach gelangt. Nun warte man auf die Ergebnisse der Fischuntersuchungen.