Erstellt am 07. April 2016, 05:34

von Carina Ganster

Gasthaus muss jetzt Brücke weichen. Mit der Sanierung der Lafnitzbrücke wird eine wichtige Grenzverbindung zwischen Burgenland und Steiermark um eine Million Euro saniert.

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Landesrat Helmut Bieler und Baudirektor Wolfgang Heckenast präsentierten in der Vorwoche das Straßenbauprogramm. Im heurigen Jahr werden rund 30,6 Millionen Euro in den Ausbau der Straßen im Burgenland investiert. Rund neun Millionen Euro fließen in Straßenprojekte im Südburgenland.

Das größte Projekt im Bezirk Güssing ist die Sanierung der Lafnitzbrücke zwischen Neudauberg und der steirischen Gemeinde Neudau.

Geplanter Baubeginn im Herbst

Um die Brücke, die derzeit nur einspurig befahrbar ist, verkehrstechnisch sicherer zu gestalten, wird ein angrenzendes Gasthaus, dass in den nächsten Wochen an den Wasserverband Mittlere Lafnitz verkauft wird, abgerissen

Im Zuge der Brückensanierung wird nämlich gleichzeitig ein Hochwasserschutzprojekt umgesetzt. „Die Abbruchverhandlung für das ehemalige Gasthaus finden in der kommenden Woche statt. Wir hoffen auf einen positiven Ausgang, um das Projekt schnell umsetzen zu können“, erklärt Bürgermeister Franz Glaser.

Geplanter Baubeginn für die neue Brücke wird voraussichtlich im Herbst sein, mit einer Fertigstellung rechnet Ortschef Glaser im Sommer 2017. Die Kosten in der Höhe von rund einer Million Euro teilen sich das Land Burgenland (50 Prozent), das Land Steiermark, der Wasserverband Mittlere Lafnitz und der Bund.

Während der Bauarbeiten wird die Brücke, die auch eine wichtige Grenzverbindung zwischen dem Burgenland und der Steiermark ist, nur eingeschränkt befahrbar sein. Radfahrer und Fußgänger können über eine Ersatzbrücke ausweichen. Pkw und Lkw müssen voraussichtlich über Burgau und Hackerberg ausweichen.