Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

Gemeindeamt ist jetzt Kompetenzzentrum. ERÖFFNUNG / Das neue Mustergemeindeamt Heiligenbrunn ist ein Vorzeigeprojekt für die ganze Region.

Vertreter der Wirtschaftskammer machten sich vor Ort ein Bild von diesem Vorzeigeprojekt und lobte die mustergültige Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung und der regionalen Wirtschaft. Thomas Novoszel, Baumeister und Wirtschaftsbundobmann Erich Breyer, Amtsfrau Manuela Breyer, Vizebürgermeister Helmut Kedl, Wolfgang Ivancsics, Amtsleiter Leopold Pfeiffer und Bürgermeister Gerhard Schrantz sind stolz auf ihr neues Kompetenzzentrum in Heiligenbrunn. ZVG  |  NOEN
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HEILIGENBRUNN / Seit einigen Wochen hat die Gemeinde Heiligenbrunn ein neues Gemeindeamt. Das alte wurde abgerissen und auf demselben Standort ein kompletter Neubau errichtet. „Das neue Gemeindeamt trägt die Bezeichnung Gemeindekompetenzzentrum und zeichnet sich durch seine offene, helle und damit sehr bürgerfreundliche Bauweise aus“, betont Thomas Novoszel von der Wirtschaftskammer Burgenland und er erklärt weiters: „Neben den vielen Vorzügen des Neubaus ist aber vor allem die Tatsache hervorzuheben, dass die Gemeinde unter Bürgermeister Gerhard Schrantz großen Wert darauf gelegt hat, dass regionale Betriebe zum Zug kamen.“

Unter der Planung und Bauleitung von Architekt Edi Pelzmann aus Bocksdorf konnte sichergestellt werden, dass sowohl den rechtlichen Erfordernissen des Vergabewesens als auch den Erwartungen der Gemeinde und der regionalen Wirtschaft entsprochen wurde.

„Dass das neue Gemeindeamt dem Niedrigenergiestandard entspricht, eine Tourismusinfozone mit öffentlichen Toiletten beherbergt sowie über ein Standesamt mit Blick auf die Dächer von Heiligenbrunn verfügt, bestätigt die gelungene Bauausführung in der Uhudler- und Kellerviertelgemeinde“, erläutert Wolfgang Ivancsics, Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann.

Auch Ortschef Gerhard Schrantz ist über das neue Haus in seiner Gemeinde glücklich: „Wir erhalten von allen Seiten Lob und Anerkennung.“ Im Frühjahr erfolgt die offizielle Eröffnung. Die Kosten betragen laut Schrantz „wie veranschlagt zwischen 580.00 und 600.000 Euro“, davon bezahlt die Gemeinde 80.000 Euro und der Rest wird über Leasing finanziert. Förderungen hat die Gemeinde keine erhalten.