Erstellt am 14. September 2011, 00:00

Grenzerfahrungsweg ist fertig. ERÖFFNUNG / Das Megaprojekt der Gemeinde Bildein, „Der Grenzerfahrungsweg“, wurde im Beisein zahlreicher politischer Prominenz am Wochenende eröffnet.

Bei der Eröffnung waren neben Minister Norbert Darabos, Bürgermeister Walter Temmel, Projektleiter Andreas Lehner und Landesrätin Michaela Resetar auch die Zeitzeugen Aurelia Muhr aus Zahling, Agnes Temmel, Vitus Mittl, Emmerich Schmalzl (vertreten durch Sohn Friedrich) und Julian Bauer aus Bildein, die ihre Geschichten im Rahmen des Weges erzählen, aber auch die Geburtstagskinder Robert Haszivar (97. Geburtstag) und Hilde Eberhardt vertreten.LEXI  |  NOEN
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BILDEIN /  Bildein ist um ein großes touristisches Angebot reicher. Der rund sechs Kilometer lange Wanderweg, der vom Ortszentrum über verschiedene Stationen zur Staatsgrenze verläuft, ist ab sofort für jedermann zugänglich. So wurde ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg reaktiviert und ein Panzergraben errichtet. Weiters können Besucher einen Beobachtungsturm erkunden. Aber auch körperlich kann man seine Grenzen mit Spielen am Wasser und im Wald ausloten. Der Grenzerfahrungsweg ist so angelegt, dass er barrierefrei für Familien erwanderbar ist. Die Informationen sind so aufbereitet, dass sie auch für Kinder spannend sind und sie ein Generationen überschreitendes Erleben darstellen. Die Kosten betragen rund 360.000 Euro und werden zu 70 Prozent von Bund und EU und 30 Prozent vom Kulturverein Grenzgänger finanziert. Das Land Burgenland übernimmt keine Kosten. Bei der Eröffnung war neben Zeitzeugen auch Verteidigungsminister Norbert Darabos anwesend.