Erstellt am 27. August 2014, 08:51

Großprojekt: Häuser für Nigeria. Nigerianischer König besuchte Stadt, um über das 150 Millionen Euro teure Projekt „Öko-Häuser“ zu sprechen.

Im Gespräch. Bürgermeister Vinzenz Knor, Chijoke Egwuagu Collins (König Imo-State, Nigeria) und Richard Zweiler (GET - Güssing Energy Technologies). Foto: zVg/GET  |  NOEN, Doczekal/zVg/GET
Know-how aus Güssing ist wieder im Kommen. Vor Kurzem besuchte der nigerianische König des Imo-States die Ökostadt, um konkret über die Errichtung sogenannter „Ekohomes“ (Öko-Häuser) zu sprechen. Derzeit sind rund 700 solcher Häuser geplant.

Lebensmittel ökologisch produziert

Die Architektur sieht unter anderem Passivhausstandard, soziale Begegnungszonen und die Schnittstellen zur Abfallentsorgung und Lebensmittelversorgung vor. Die Lebensmittel werden in einem eigenen Teil der Siedlung ökologisch produziert und die Energieversorgung erfolgt durch erneuerbare Energieträger. Derzeit wird an der Finanzierungsstruktur des 150 Millionen Euro teuren Projektes gearbeitet.

„Außerdem sucht er Unterstützung beim Kampf gegen die illegale Verbrennung von Begleitgasen der Erdölproduktion“, weiß GET-Geschäftsführer Richard Zweiler. „Nach Protesten der lokalen Bevölkerung gegen die umweltverschmutzende Abfackelung dieser Gase ist man nun bereit, in diesem Bereich zu investieren und Anlagen zu bauen, welche Strom erzeugen. Das Know-how dazu soll von uns kommen.“

Während des dreitätigen Besuches zeigte sich der König sehr beeindruckt von den Referenzen der Güssing Energy Technologies.