Erstellt am 02. Dezember 2015, 04:48

von Carina Ganster

Gemeinde baut aus. Kukmirn will am Ortsrand ein neues Gemeindeamt und ein neues Feuerwehrhaus errichtet. Kosten: 2,1 Millionen Euro.

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Die Gemeinde steckt derzeit nicht nur mitten in der Budgetplanungen, sondern ist auch mit einem Großprojekt beschäftigt. Konkret geht es um den Neubau des Gemeindeamtes und des Feuerwehrhauses.

„Wir planen hier eine Art Stützpunkt“

Läuft alles nach Plan, soll der Bau beider Gebäude bereits im kommenden Frühjahr starten. Gebaut wird am Ortsrand, neben dem kürzlich erst fertiggestellten Abfallsammelzentrum.

„Wir planen hier eine Art Stützpunkt, wo alle wichtigen Gemeindeeinrichtungen kompakt an einer Stelle vereint sind“, erklärt Bürgermeister Franz Hoanzl.

Ursprünglich wollte die Gemeinde das aus dem 1940er Jahren stammende Gemeindeamt und das Feuerwehrhaus nur umbauen, ein Neubau kostet aber nur unwesentlich mehr. „Für einen Umbau würden wir nur Förderungen für das Feuerwehrhaus bekommen. Bei einem Neubau sind natürlich auch weit mehr Förderungen zu lukrieren – nämlich auch für das Gemeindehaus“, so Hoanzl.

Im Jänner könnte bereits gestartet werden

Der Neubau beider Gebäude, die architektonisch ineinander verschmelzen sollen, würde rund 2,1 Millionen Euro kosten. Die Gemeindeabteilung des Landes weiß bereits Bescheid und auch der Gemeindevorstand hat grünes Licht gegeben.

„Jetzt warten wir auf Pläne und lassen alle Eventualitäten in der Finanzierung prüfen, dann wird der Gemeinderat über das Projekt abstimmen“, zeigt sich Hoanzl zuversichtlich. Bereits im Jänner könnte mit dem Bau begonnen werden.

Neugebaut wird aber nur, wenn die Gemeinde die alten Gebäude veräußern kann. Gespräche mit Bauträgern sind bereits angelaufen. „Hier könnten wir uns vorstellen, Wohnungen und Geschäftsflächen zu errichten“, hält sich Bürgermeister Hoanzl aber angesichts der noch frühen Verhandlungsphase bedeckt.

Sollten die Neubaupläne doch noch scheitern, werden sowohl Rathaus als auch Feuerwehrhaus saniert. Die Kosten würden dann allerdings auch rund 1,8 Millionen Euro betragen.