Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Güssing als Modell für Diplomaten. PRÄSENTIERT / Hochkarätiger Besuch war in Güssing unterwegs. Bundesminister Michael Spindelegger besuchte mit Diplomaten das Zentrum für Erneuerbare Energie.

Güssings Vize Gilbert Lang, Stadtchef Peter Vadasz, Abgeordneter Leo Radakovits, Minister Michael Spindelegger, Bundesrat Walter Temmel, Landeschef Hans Niessl und Landesrätin Verena Dunst besuchten mit den Diplomaten das Zentrum für Erneuerbare Energie in Güssing, das als Vorzeigemodell gilt. Landesmedienservice  |  NOEN
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GÜSSING / Die alljährlich stattfindende Diplomatenexkursion, die 2011 in den Bundesländern Burgenland und Steiermark abgehalten wird, hat als einen der Schwerpunkte das Thema „Erneuerbare Energie“ im Fokus. Konkreter Anknüpfungspunkt war das „Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie“ in Güssing, das für seine Anstrengungen 2005 mit dem „Energy Globe Award“ ausgezeichnet wurde und als „Modell Güssing“ durch seine Strategie der dezentralen, lokalen Energieerzeugung mit allen vorhandenen erneuerbaren Ressourcen einer Region mittlerweile auch international Beachtung gefunden hat.

Die Teilnehmer der Diplomatenexkursion, die auf Initiative des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten, mit Vizekanzler Bundesminister Michael Spindelegger an der Spitze, stattfand, wurden von Landeshauptmann Hans Niessl in Empfang genommen.

„Diplomaten als höchstrangige Vertreter von vielen Ländern in Österreich informierten sich über die Ökomodellregion Burgenland - der Weg zur Stromautarkie erhält nicht nur in Österreich, sondern auch international immer größere Anerkennung“, so Landeschef Hans Niessl. Weiters betonte er: „Das Burgenland möchte europaweit die erste Region sein, die hundert Prozent des Strombedarfes aus erneuerbarer Energie bedeckt - also auch aus Biomasse, Wind, Photovoltaik und Solar seinen Strom produziert.“