Güssing

Erstellt am 07. Dezember 2017, 05:01

von Michael Pekovics

ÖVP stellt Forderungen an die SPÖ-Stadtführung. Vor der Budgetsitzung am 21. Dezember fordert die ÖVP Güssing ein Unterstufengymnasium und Expertengutachten.

Symbolbild  |  Shutter-stock/Denis Kuvaev

Die ÖVP Güssing ist mit ihrem Vizebürgermeister Alois Mondschein voll in der Oppositionsrolle angekommen. Nach der Kritik an der Vorgehensweise am von der SPÖ geplanten Neubau der Volksschule gibt es jetzt die Forderung nach der Einrichtung eines Unterstufenrealgymnasiums.

Güssing soll sich als Schulstandort etablieren

„Wir wollen Güssing weiter als Schulstandort etablieren, das bestehende BORG soll eine Unterstufe erhalten, dann müssen Schüler nicht mehr nach Oberschützen oder Fürstenfeld auspendeln, das bringt Arbeitsplätze und wirkt der Abwanderung entgegen“, heißt es dazu in einer Aussendung. Mondschein konkretisiert: „Ein Neubau der Volksschule am geplanten Standort zwischen BORG und NMS darf die Chance auf eine zukunftsorientierte Erweiterung des Gymnasiums nicht zunichtemachen.“

Die ÖVP fordert einen Schulgipfel, um ein Gesamtschulkonzept für die Stadt mit Experten und Betroffenen zu erarbeiten. Ein wesentlicher Teil dieses Konzepts müsse eine gemeinsame Forderung nach einem Unterstufenrealgymnasium sein. Von Stadtchef Vinzenz Knor (SPÖ) kommt dazu ein klares „Nein“: „Wir haben eine funktionierende Neue Mittelschule, die schon zahlreiche Akademiker hervorgebracht hat – ich verstehe die Forderung nach einem Unterstufengymnasium nicht, unsere Abgänger bekommen überall nur positive Rückmeldungen.“

Laut Knor sind die Planungskosten für den möglichen Neubau der Volksschule im Budget für 2018 bereits enthalten, wenn auch nicht als eigener Budgetposten.