Erstellt am 17. November 2014, 11:34

von APA/Red

Steirer managte Drogengeschäfte vom Spital aus. Burgenländische Ermittler haben eine mutmaßliche Drogenbande ausgeforscht. Fünf Männer und eine Frau aus der Steiermark sollen Suchtmittel im Wert von rund 193.000 Euro verkauft haben.

Bei Hausdurchsuchungen wurden drei Kilogramm Cannabisblüten und -pflanzen, mehrere tausend Euro, einen Schlagring sowie eine Langwaffe sichergestellt.  |  NOEN, unbekannt (LPD Burgenland)
Der 58-jährige Haupttäter soll seine Drogengeschäfte sogar vom Spital aus gemanagt haben. Er und zwei weitere Personen wurden festgenommen, drei Verdächtige angezeigt.

50.000 Stück suchtgifthältige Medikamente verkauft

Die mutmaßlichen Dealer im Alter von 19 bis 58 Jahren sollen in den vergangenen vier Jahren etwa 50.000 Stück suchtgifthältige Medikamente und psychotrope Stoffe sowie 13,5 Kilogramm Cannabisblüten an mehr als 50 Personen gewinnbringend verkauft haben. Die Kundschaft stammte laut Landespolizeidirektion Burgenland aus dem Bezirk Güssing und der Oststeiermark.

Bei mehreren Hausdurchsuchungen haben die Beamten neben drei Kilogramm Cannabisblüten und -pflanzen mehrere tausend Euro und einen als verbotene Waffe geltenden Schlagring sowie eine Langwaffe sichergestellt. Die Hanfpflanzen soll die Bande mittels "Grow-Zelt" gezogen und geerntet haben.

Wegen gesundheitlicher Probleme im Spital

Für den 58-Jährigen, der sich im Laufe der Ermittlungen wegen gesundheitlicher Probleme in einem Spital befand, sowie zwei 22-jährige Männer klickten die Handschellen. Sie wurden in die Justizanstalt gebracht.