Erstellt am 26. Juni 2013, 00:00

Güssinger-Halle
in neuem Gewand.
Graffiti-Workshop / Street art-Künstler bemalen gemeinsam mit kreativen Jugendlichen die Produktionshalle des Mineralwasserproduzenten.

Von Carina Ganster

SULZ / Für die einen ist es „billige Schmiererei“, für die anderen ist es große Kunst. Die Rede ist von der Graffiti-Malerei, die hauptsächlich an U-Bahn Stationen, Plakatwänden oder an Brücken zu finden sind. Die Akzeptanz und Definition von Graffiti in unserer Gesellschaft ist unterschiedlich geprägt. Werden Graffiti in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere die nicht genehmigten Graffiti, meist als Form des Vandalismus betrachtet, werden sie von anderer Seite auch als Form der Kunst anerkannt.

Der Mineralwasserproduzent „Güssinger“ veranstaltet gemeinsam mit dem Landesjugendreferat einen Graffiti-Workshop. Aber nicht ohne Hintergedanke. Die Street art-Künstler Roman Plank und Hutan Vahdani bemalen gemeinsam mit kreativen Jugendlichen die Fassade des Betriebsgebäudes.

Anmeldungen sind 

Veranstaltet wird der Workshop am 11. und 12. Juli. Ab sofort können sich interessierte junge Leute für die Teilnahme am Graffiti-Workshop beim Landesjugendreferat anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Im Rahmen des Graffiti-Workshops lernen die Jugendlichen unter anderem die Theorie, Grundlagen und Bedeutung der Street Art-Kunst kennen.

„Unsere Produktionshalle ist von außen kein wirklicher Blickfang, deshalb erhoffen wir uns durch die Graffiti-Kunst neues Leben außerhalb der Hallen“, sagt Julia Mittl von Güssinger Mineralwasser.

Die Kinder und Jugendlichen werden an den beiden Projekttagen mit den Street art-Künstlern Graffitis entwerfen. Die fertigen Entwürfe werden dann die Produktionshalle zieren. Vorgaben von Güssinger gibt es keine: „Den Künstlern sind keine Grenzen gesetzt. Ich denke aber, dass Wasser eine Rolle spielen wird, schon alleine im Unterbewusstsein der Künstler“, glaubt Julia Mittl.