Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Gutachten wandert an die Gemeinde zurück. SCHUTZWEG / Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum hat Akt unbearbeitet retourniert. Kuratorium schreibt nun Gutachten.

VON CARINA GANSTER

JENNERSDORF / Wie die BVZ bereits in der vergangenen Woche berichtete, musste der Akt zur Erstellung eines Gutachtens in der Schutzweg-Causa, in der vergangenen Woche eine Reise in den Bezirk Oberwart antreten. Doch dort wollte auch niemand für die Erstellung des Gutachtens zuständig sein. Zuvor hatte die Gemeinde Jennersdorf den Akt an die Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf weitergeleitet. Diese schickte den Akt an die BH Oberwart und von dort ging er an das Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum Süd in Oberwart. Der zuständige Sachbearbeiter Ing. Pratscher meinte im Gespräch mit der BVZ, dass der Akt an die Gemeinde retourniert wurde und im Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum nicht bearbeitet wurde, „da wir für dieses Gutachten nicht zuständig sind“.

Gutachten wird vom  Kuratorium ausgestellt

Der Akt ist also am Montagvormittag in der Gemeinde Jennersdorf eingetroffen. Doch zu diesem Zeitpunkt war ein Duplikat bereits nach Wien zum Kuratorium für Verkehrssicherheit unterwegs. „Das Land Burgenland hat den Akt ans Kuratorium geschickt. Dort wird nun auch das Gutachten hergestellt“, berichtet Bürgermeister Willi Thomas. Welche Kosten der Gemeinde nun für die Gutachtenerstellung anfallen, steht zur Zeit noch nicht fest.

Bürgermeister Thomas bedauert die unglücklichen Umstände und verweist darauf, „dass so etwas schon einmal passieren kann. Schuld ist mit Sicherheit niemand an der langen Reise des Gutachtens und es wurde auch von der Gemeinde nichts falsch gemacht.“ Das Gutachten wird der Gemeinde ehemöglichst zugestellt werden.