Erstellt am 13. Dezember 2014, 06:28

von Carina Ganster

Ärger um Mobilfunk. Während sich die Inzenhofer Bevölkerung eine bessere Mobilfunkverbindung wünscht, gibt es in Hackerberg Protest dagegen.

 |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)
Die anfänglich heftigen Proteste von Anrainern gegen einen geplanten 36 Meter hohen Sendemast in Hackerberg haben sich gelegt. Der Sendemast soll hinter dem Musikerheim errichtet werden, rund 50 Meter entfernt von der Volksschule und einiger Einfamilienhäuser.

Bauverhandlung noch im heurigen Jahr

Eine anfänglich geplante Bürgerbefragung wird es voraussichtlich nicht geben, ließ Bürgermeister Emil Grandits nun verlautbaren.

„Ich habe in der vergangenen Woche wieder ein Rundschreiben an die Bevölkerung geschickt, in dem ich die Leute, die Bedenken haben, einlade, sich im Gemeindeamt zu informieren“, erklärt der Ortschef.

Eine Bauverhandlung soll es noch im heurigen Jahr geben. „Internet und Mobilfunk sind in der heutigen Zeit Grundbedürfnisse des Menschen geworden, daher werden wir auch eine Lösung finden, die Leute, die gegen den Sendemast sind, davon zu überzeugen“, sagt Grandits.

Inzenhofer würden sich Ausbau wünschen

In Inzenhof hingegen protestiert die Bevölkerung gegen den schlechten Empfang von Telefon und Internet.

„Verkehrte Welt, während die einen meckern, würden wir uns einen Ausbau wünschen“, sagt Inzenhofs Bürgermeister Jürgen Schabhüttl, der sich von den vielen Versprechen seitens der Initiative für den Breitbandausbau im Stich gelassen fühlt.

„Dörfer, die entlegen liegen, haben immer schlechte Karten, das sind wir schon gewohnt, aber wenn nicht bald was passiert, werden wir die Abwanderung nicht stoppen können“, warnt Ortschef Schabhüttl.