Erstellt am 07. November 2012, 00:00

Hoch hinaus am Seil. Neues Angebot / In Stegersbach wird in den kommenden Monaten ein Hochseilgarten entstehen. Bis zu 90.000 Euro werden von einer privaten Gesellschaft in das Projekt investiert.

Von Carina Ganster

STEGERSBACH / In der Therme abtauchen und am Golfplatz abschlagen kann man bereits seit vielen Jahren in der Marktgemeinde. In den kommenden Monaten wird die Erlebnispalette um ein Angebot reicher. Zwei Stegersbacher und ein gebürtiger Kärntner wollen den Thermenort mit der Errichtung eines Hochseilgartens hoch hinaus bringen. Das Personenkomitee rund um Georg Dorfer greift dafür auch kräftig in die Tasche. Mehr als 90.000 Euro werden investiert. Bis April 2013 wird in einem Waldstück in Stegersbach ein Outdoor Naturerlebnispark entstehen.

„Wir wollen damit alle Altersgruppen ansprechen. Sowohl Schulen, als auch Firmen, die mit ihren Mitarbeitern Teambuilding oder einfach nur einen Ausflug planen wollen. Aber auch sportbegeisterte Kletterer kommen voll auf ihre Kosten“, erklärt Dorfer.

Der Hochseilgarten soll rund 35 Stationen erhalten, die von einem halben Meter bis 22 Meter Höhe erklommen werden können. In den Sommermonaten wird der Hochseilgarten täglich geöffnet sein. Im Frühjahr und Herbst soll man das Angebot am Wochenende nutzen können.

Rund 20.000 Euro für das Projekt Hochseilgarten werden von „südburgenland plus“ gefördert. „Das Projekt steht auf soliden Beinen, auch betriebswirtschaftlich ist dieses Projekt gut durchdacht. Mit dieser Aktivsportmöglichkeit bekommen Gäste einen zusätzlichen Anreiz in die Urlaubsdestination zu fahren“, meint auch „südburgenland plus“ Geschäftsführer Andreas Lehner. In der kommenden Woche soll auch die letzte ausstehende Genehmigung für das Projekt eingelangt sein, dann können die Arbeiten bereits beginnen. Heute, Mittwoch, wird auch Bürgermeister Heinz Peter Krammer in die Projektpläne eingeführt, versichern die Betreiber rund um Georg Dorfer. Vom Hochseilgarten-Projekt hat er von der BVZ erfahren. „Wenn das Projekt gelingt, heiße ich es willkommen. Bislang weiß ich aber noch nichts davon“, meinte der Ortschef.