Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

In Tobaj wird viel umgebaut. DORFERNEUERUNG / Die Ortsdurchfahrt von Tobaj muss dringend saniert werden. In diesem Zug sind neue Straßenbeleuchtung, Gehsteige und Platzgestaltung geplant.

SPÖ-Ortsparteivorsitzender Thomas Jandrisevits, Landesrätin Verena Dunst und SPÖ-Spitzenkandidat Wolfgang Weingrill machten einen Lokalaugenschein, bevor die Straße endlich saniert wird.ZVG  |  NOEN
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VON SARAH BAUMGARTNER

TOBAJ / Seit Jahren arbeitet man in Tobaj an einer Sanierung der Ortsdurchfahrt des Ortsteiles. „Die Straße ist wohl die schlechteste im ganzen Süburgenland. Es muss was geschehen“, erklärt Tobajs Bürgermeister Manfred Kertelics. Kürzlich fiel der notwendige Beschluss in Gemeinderat.

„Bereits seit meinem Amtsantritt verfolgen wir eine mögliche Sanierung. Verhandlungen mit dem zuständigen Stellen wie dem Landesrat Helmut Bieler führe ich seit Langem. Aber es braucht alles seine Zeit“, so der Ortschef. Die Kosten für die Sanierung der Straße schätzt Kertelics auf rund 500.000 Euro. Weitere Vorhaben wie die Gestaltung der Gehsteige, Straßenbeleuchtung und auch Platzgestaltungen werden weitere rund 250.000 Euro verschlingen. Ein Drittel wird voraussichtlich vom Land übernommen. Auch Landesrätin Verena Dunst möchte etwas dazu beisteuern: „Im Zuge dieser Sanierung werden in Tobaj auch einige Plätze über die Dorferneuerung vom Land Burgenland gefördert.“

Geplant sind eine Verschmälerung der Straße und die Errichtung von Gehsteigen. Aber auch Arbeiten an Kanal, Wasser und anderen Leitungen werden in diesem Rahmen erneuert, wenn der Bedarf besteht. Der Beginn der Arbeiten ist für das Frühjahr 2012 geplant. „Die Arbeiten werden mindestens zwei Jahre dauern. Es handelt sich um eine Länge von zirka 900 Meter“, erläutert Kertelics. Eine komplette Sperre der Ortsdurchfahrt wird es voraussichtlich keine geben.

Auch für die Ortsvorsteherin Anita Deutsch ist es höchste Zeit: „Wir möchten das ganze Ortsbild verschönern. Wir haben keine Bankerln, die Straßenbeleuchtung funktioniert teilweise gar nicht mehr.“ Die Gemeinde hat ein altes Haus gekauft, das abgerissen werden soll, um an diesem Platz, in der Nähe der Kirche, einen Dorfplatz zu schaffen und weiters Parkplätze zu errichten.