Erstellt am 15. Februar 2012, 00:00

Industriegebiet nimmt konkrete Formen an. WIRTSCHAFT / Landesentwicklungsplan sieht 16,8 Hektar großes Betriebsgebiet im Bereich der S7-Auffahrt in Rudersdorf vor.

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VON MICHAEL PEKOVICS UND CARINA GANSTER

RUDERSDORF / Gemeinde und WiBAG planen ein neues Gewerbegebiet (Rudersdorf-Nord) zu errichten. Derzeit läuft die Festlegung des Konzepts für die Erschließung und den Ausbau des zukünftigen Gewerbegebietes an der S7 (Auf- und Abfahrtsbereich).

Sechs Firmen zeigen  bereits konkretes Interesse

„Der Standort bietet sich bestens an, da er direkt bei Auf- und Abfahrtsbereich der geplanten S7 sein soll. Für unsere Gemeinde wäre ein solcher Gewerbepark ein enormer Aufschwung“, berichtet Bürgermeister Franz E. Tauss. Laut ihm haben sich bereits sechs Firmen Optionen auf die Parzellen im bereits erschlossenen Gebiet gesichert. „Im Landesentwicklungsplan der Wibag ist eben dieses Projekt inkludiert. Die gemeinsame Entwicklung zwischen Land und Gemeinde hat bereits begonnen. Ein Plan (siehe Bild oben) liegt ebenfalls schon vor“, erklärt Wibag-Direktor Günter Perner im Gespräch mit der BVZ. Auf die Frage, warum gerade der Standort Rudersdorf so attraktiv ist, meint Perner: „Im Sinne einer gemeinsamen Vermarktung ist dieses Gebiet sehr interessant. In unseren strategischen Überlegungen werden wir den Businesspark Heiligenkreuz und das geplante Gebiet in Rudersdorf als Gesamtes sehen. Vor allem der Bau der S7 ist ein wesentliches Kriterium für die Vermarktung. Wenn in Rudersdorf gebaut wird, werden wir innerhalb der WiBAG entsprechende Überlegungen anstellen.“

Ein konkretes Datum für den Baubeginn wollte Perner nicht nennen. Nur so viel wollte er sagen, dass nämlich sehr viel vom Bau der S7 abhängt: „Der derzeitige Plan ist auch noch nicht fix, es kann sich noch einiges ändern, aber das Interesse ist auf jeden Fall groß.“

Insgesamt soll das Industriegebiet 16,8 Hektar groß sein. Laut Ortschef Tauss haben sich bereits sechs Firmen Parzellen gesichert.