Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

Industriegebiet wird erweitert. WIRTSCHAFT / Die Gemeinde Deutsch Kaltenbrunn hat sich die Option auf rund fünf Hektar Grund im Gewerbegebiet gesichert. Neue Firmen siedeln sich bereits an.

VON CARINA GANSTER

DEUTSCH KALTENBRUNN / Im Gemeinderat wurde die Aufschließung von rund fünf Hektar Grund im Gewerbegebiet beschlossen. Somit hat man in Deutsch Kaltenbrunn seitens der Gemeinde die ersten Schritte zum Ausbau des Industriegebietes gesetzt. Bislang ist dort nur die Firma Schittl – aktuell in einem Konkursverfahren, der Betrieb wird aber weitergeführt (die BVZ berichtete) – angesiedelt. Doch das soll sich schon bald ändern. Mit dem Ausbau des Gewerbegebietes erwartet sich die Gemeinde wirtschaftlichen Aufschwung. Eine Firma hat sich schon entschieden, ihren Standort von Dt. Kaltenbrunn-Berg ins Gewerbegebiet zu verlagern. Die Elektroinstallationsfirma Strobl beginnt im Feber mit dem Bau des neuen Firmengebäudes. „Uns ist diese Aufschließung sehr gelegen gekommen, denn unser derzeitiges Gebäude platzt aus allen Nähten“, meint Firmenchef Franz Strobl.

Auch die Firma Gerger aus Dt. Kaltenbrunn steht zur Zeit mit der Gemeinde in Verhandlung, um einen geeigneten Platz im Gewerbegebiet zu finden. „Die Bauverhandlungen mit der Firma Strobl wurden bereits positiv erledigt, die Firma Gerger beginnt hoffentlich auch noch 2011 mit dem Bau“, erklärt Bürgermeister Erwin Hafner (SPÖ).

Durch den Ausbau müssen auch entsprechende Arbeiten an den Straßen vorgenommen werden. Die Straße entlang des Industriegebietes wird im heurigen Jahr um einen Meter verbreitert werden, eine zusätzliche Linksabbiegespur wird ebenfalls geschaffen, um den Firmen eine Zufahrt zu ermöglichen. „Die genauen Kosten wissen wir noch nicht, das Land prüft zur Zeit alle Unterlagen“, meint Hafner.

Die Gemeinde erwartet sich auch durch den Bau der S7 einen Zustrom von auswärtigen Betrieben. „Deutsch Kaltenbrunn kann sich zu einem florierenden Wirtschaftsstandort entwickeln. Mit dem größeren Industriegebiet können wir uns für Firmen noch interessanter machen. Wir müssen darauf hoffen, dass der Bau der S7 so schnell als möglich beginnt“, meint Bürgermeister Erwin Hafner.