Erstellt am 06. Februar 2013, 00:00

Königsdorf will ein neues Pflegeheim. Start der Verhandlungen / Die Planungsphase ist bereits angelaufen, das Land stoppt vorerst und will erst nach 2013 entscheiden.

Von Carina Ganster

KÖNIGSDORF / Eines ist gewiss, die Menschen werden immer älter und so wird auch der Ruf der einzelnen Gemeinden nach Pflegeplätzen immer lauter. Die Gemeinde Königsdorf wird nun aktiv und möchte eine Einrichtung für ältere Personen errichten. Eines stellt Bürgermeister Dieter Wirth aber gleich klar: „Wir wollen kein zweites Strem werden und können uns gedulden.“

Konkret meint der Ortschef damit, dass die Verhandlungen zur Errichtung eines Pflegeheims erst begonnen haben. „Wir haben vor, noch im Feber aktiv in die Verhandlungen einzusteigen. Ein Termin beim zuständigen Landesrat Peter Rezar wurde bereits vereinbart, dort werden die nächsten Schritte besprochen“, erklärt der Ortschef.

Auch eine Bedarfserhebung ist noch ausständig, aber alleine die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien ausschlaggebend dafür, dass die Gemeinde in der Causa Pflegeheim aktiv werden muss, meint Wirth. Schon vor Jahren hat man in Königsdorf mit dem Gedanken gespielt, eine solche Einrichtung zu bauen. „Wir haben von Landesrat Peter Rezar zugesprochen bekommen, dass wir nach Neuhaus am Klausenbach die nächste Gemeinde im Bezirk sind, die ein Pflegeheim und somit auch Tagsätze vom Land bekommen“, sagt Wirth.

Vom zuständigen Landesrat heißt es nur: „Grundsätzlich fallen im heurigen Jahr keine Entscheidungen. Ende 2013 wird der Bedarf in den einzelnen Bezirken evaluiert. Da sehen wir auch, in welcher Region ein Bedarf an Pflegeplätzen besteht. Derzeit haben wir im Burgenland genügend freie Kapazitäten“, sagt Gerlinde Stern-Pauer, Leiterin des Büros Rezar.

In Königsdorf jedoch schmiedet man schon mögliche Umsetzungspläne. „Freie Flächen gibt es genug, an denen wird es nicht scheitern“, meint Wirth abschließend.