Erstellt am 03. Juli 2013, 00:00

Ab in die Natur statt zum Konsum. Michael Pekovics über die letzte Schulwoche, die sinnvoll genutzt werden sollte. Die Noten sind vergeben, die Zeugnisse bereits ausgedruckt. Die letzte Woche eines Schuljahres wird in vielen Schulen für Ausflüge, Exkursionen oder andere Projekte genutzt.

Die Noten sind vergeben, die Zeugnisse bereits ausgedruckt. Die letzte Woche eines Schuljahres wird in vielen Schulen für Ausflüge, Exkursionen oder andere Projekte genutzt. Und das ist auch gut so, weil die Schülerinnen und Schüler wohl gedanklich ohnehin schon in den Ferien sind. Was aber der pädagogische und bildungstechnische Wert einer Wanderung zu einem „Fast Food“-Restaurant mit anschließendem Einkaufszentrumsbesuch sein soll, ist fraglich. Dass die Schüler damit kein Problem haben, ist klar. Aber das hätten sie wohl mit lauter Einsern ohne Hausübungen und Schularbeiten auch nicht.

Nun mag es schon sein, dass das Wetter der Vorwoche tatsächlich seinen Teil dazu beigetragen hat, dass kein anderes Programm durchführbar war. Aber es wäre doch auch möglich gewesen, offiziell im „eo“ anzufragen, ob kurzfristig eine richtige Exkursion möglich ist. Das hätte Mehrwert für die Schüler, schließlich ist es interessant zu wissen, wie es hinter den Kulissen eines Einkaufszentrums abläuft. Schließlich geht es auch in der letzten Schulwoche darum, dass die Kinder etwas fürs Leben lernen – und nicht wie man „schnell“ frühstückt und einkauft.