Erstellt am 24. April 2013, 00:00

Auf Straßen muss man auch fahren. Michael Pekovics über die verständliche Kritik der Bauern – und die Belastung der Anrainer. Umfahrungen und Kreisverkehre wurden in den vergangenen Jahren in großer Zahl gebaut.

Umfahrungen und Kreisverkehre wurden in den vergangenen Jahren in großer Zahl gebaut. Auch in Oberwart, wo ja aktuell sogar eine „Umfahrung der Umfahrung“ – auch Westspange genannt (von Pinkafeld kommend Richtung Markt Allhau) – in Planung ist. Natürlich liegt es auf der Hand, dass diese Straßen eher für den schnelleren Fließverkehr als für die langsamen Traktoren gemacht wurden. Auf der anderen Seite ist es verständlich, dass die Bauern mit ihren Traktoren auch dort fahren wollen, wo es schneller geht – und auch die Anrainer damit nicht belästigen.

Durch die Umwandlung in eine Autostraße wird der schwere, langsame Verkehr nun durch Oberwart rollen. Damit wird aber der eigentliche Zweck einer Umfahrung, nämlich die Entlastung der Anrainer, nicht erfüllt. Auf der anderen Seite kann es auch nicht sein, dass Traktoren den Fließverkehr unnötig aufhalten. Es muss sich aber doch eine Lösung finden können, die alle Seiten – Schnell- und Langsamfahrer sowie Anrainer – zumindest teilweise zufriedenstellt. Etwa eine Ausnahmeregelung für bestimmte Monate. Damit wäre allen, zumindest für einen gewissen Zeitraum, geholfen.