Erstellt am 17. Oktober 2012, 00:00

Aufpassen als einzige Chance. Michael Pekovics über das Problem „K.o.-Tropfen“ und warum nur Aufpassen schützt. KOMMENTARViele Möglichkeiten, sich vor sogenannten K.o.-Tropfen (englische Abkürzung für „knock out“) zu schützen, gibt es nicht.

Viele Möglichkeiten, sich vor sogenannten K.o.-Tropfen (englische Abkürzung für „knock out“) zu schützen, gibt es nicht. Die einzig zuverlässige Variante ist, sein Glas niemals unbeaufsichtigt zu lassen beziehungsweise dem Barmann beim Einschenken zuzuschauen. Das immer häufiger vorkommende Problem K.o.-Tropfen hängt eng mit dem Internet zusammen. Dort sind zahlreiche Mittel leicht zu bestellen, Kontrollmöglichkeiten gibt es so gut wie gar keine. Ebenso schwer ist es, die Substanzen mittels Bluttest nachzuweisen. Wie in den Artikeln rechts nachzulesen ist, gehen Ärzte in den meisten Fällen von zu starkem Alkohol- oder Drogenkonsum aus. Sollten die Täter aber erwischt werden, dann drohen ihnen schwere Strafen bis hin zu unbedingter Haft. Dies ist vielen Jugendlichen, die sich vielleicht einen Spaß draus machen, jemanden umkippen zu sehen, wohl nicht bewusst. Viel schlimmer ist es aber, wenn nach dem „knock out“ eine Vergewaltigung folgt. Die beiden Frauen im aktuellen Artikel hatten viel Glück, dass ihnen nichts Schlimmeres passiert ist. Aber auf ihre Getränke werden sie in Zukunft wohl besser aufpassen als bisher.

ta.zvb@scivokep.m