Erstellt am 08. Mai 2013, 00:00

Aus Hoffen wird Bangen. Michael Pekovics über mögliche Folgen der EKO-Probleme. Zuletzt war bei den Oberwarter Innenstadthändlern tatsächlich so etwas wie Aufbruchsstimmung zu bemerken. Verhalten zwar, aber doch vorhanden.

Zuletzt war bei den Oberwarter Innenstadthändlern tatsächlich so etwas wie Aufbruchsstimmung zu bemerken. Verhalten zwar, aber doch vorhanden. Durch die wirtschaftlichen Probleme des Einkaufszentrums EKO könnte diesem positiven Gefühl der Veränderung hin zum Guten aber schnell wieder Ernüchterung folgen. Denn wenn das EKO tatsächlich zusperrt, dann wäre eine riesige Geschäftsfläche mitten in der Stadt leer, ein Nachfolgeprojekt zu realisieren würde wohl Jahre brauchen. Dabei gab es vor einigen Monaten die Vision des „EKO-Hotels“. Irgendwie seltsam, dass nur kurze Zeit danach Antrag auf ein Sanierungsverfahren gestellt wird. Dass es so weit kommen könnte, hätte den Verantwortlichen ja schon damals bewusst sein müssen. Nun bangen vor allem die EKO-Geschäftsleute um ihre Zukunft, weil sie nicht wissen, ob sie sich nicht nach anderen Standorten in der Stadt umsehen müssen. Wobei wohl kein einziger über diese Vorteile – Stichwort: zahlreiche Parkplätze – verfügt wie das EKO. Schlussendlich zeigt sich aber auch, dass innerstädtische Einkaufszentren nicht funktionieren, weil sie von den Kunden nicht angenommen werden.