Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:22

von Daniel Fenz

Der schwere Weg zum Neuanfang. Daniel Fenz über harte Zeiten in Stinatz und in Bocksdorf.

Und täglich grüßt das Murmeltier… So könnte man die aktuelle Situation bei einigen Vereinen im südburgenländischen Fußball-Unterhaus bezeichnen. Derzeit sieht es etwa in der 1. Klasse Süd beim ASK Stinatz und in der 2. Klasse Süd B beim SV Bocksdorf nicht gerade rosig aus.

In beiden Fällen wird der Verein durch eine „One-Man-Show“ am Leben gehalten. Ist es in Bocksdorf Obmann Johann Krammer, so kümmert sich in Stinatz Sektionsleiter Viktor Kirisits darum, dass das Rad am Laufen gehalten wird.

Der Unterschied: Während Krammer in Bocksdorf auf wenig bis gar keinen Nachwuchs zurückgreifen kann und es wirklich eng wird, ist es in Stinatz noch lange nicht zu spät. Der Verein rast sportlich zwar direkt auf die letzte Klasse zu, dort kann aber ein echter Neuanfang gewagt werden. Denn es gibt einheimische junge Akteure, die auf- und eingebaut werden können.

Das sollte insofern leicht fallen, als in der letzten Klasse der Abstiegsdruck vergangener Jahre wegfällt. In der BVZ Burgenlandliga oder in der 2. Liga Süd zählte der sportliche Erfolg, entsprechend hoch war die Zahl an Legionären oder auswärtigen Fußballern. Nun steht einem echten Neuanfang nichts im Wege. Einzige Voraussetzung: Geduld. Denn so ein Paradigmenwechsel geht nicht von heute auf morgen.