Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

Der Stadl ist ein Jackpot. MICHAEL PEKOVICS über den Musikantenstadl und die Auswirkungen auf die Region.

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Die Organisatoren des Musikantenstadls sind mit der Stadt Oberwart und dem Messezentrum offensichtlich zufrieden. Wären sie es nicht, würde es nach 2007 keine Neuauflage des Silvesterstadls geben. Kein Wunder, dass Politiker und Wirtschaft in Jubelstimmung ausbrachen. 2007 war im Umkreis von 50 Kilometern kein Hotelzimmer frei, schon jetzt sind rund 80 Prozent der Tickets verkauft. Auch wenn die Stadtgemeinde 12.000 Euro für die so genannte „Almdudlerparty“ zahlen muss – diese Ausgabe ist ihr Geld mehr als wert. Denn auf der einen Seite steht ein riesiger Werbewert für Oberwart, auf der anderen ein lukratives Geschäft für die gesamte Region. Schaffen es die Verantwortlichen nämlich, ein positives Image zu präsentieren, dann können zahlreiche neue (Tourismus)kunden gewonnen werden. Nur eine Sache trübt die Freude über den Silvesterstadl 2012 etwas – die Erreichbarkeit der Region: Aus dem Messezentrum war zu erfahren, dass einigen Wienern, die am Stadlbesuch interessiert gewesen wären, abgesagt werden musste. Warum? Weil es keine vernünftigen Zugverbindungen von Wien nach Oberwart gibt. Aber daran wird wohl auch Andy Borg nichts ändern können …

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at