Erstellt am 11. Dezember 2013, 09:04

von Michael Pekovics

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Michael Pekovics über unausgegorene Pläne bei den Schulfusionen.

Die Zusammenlegung der Polytechnischen Schulen mag sinnvoll und klug sein, die Zentralisierung von Sonderschulklassen am Standort Oberwart ist es nicht. Zumindest dann nicht, wenn seitens der Verantwortlichen kaum Informationen an die Betroffenen, an Eltern und Gemeinden, weiter gegeben werden.

Im Sozialpädagogischen Zentrum gibt es derzeit sechs Klassen in Containern, weil kein Platz ist. Werden ab dem nächsten Schuljahr auch die angeschlossenen Klassen von Großpetersdorf und Rechnitz nach Oberwart verlegt, verschärft sich die Situation.

Mehr Raum kann man schaffen – kurzfristig durch Container, langfristig durch Zubau. Dass den Verantwortlichen in Oberwart bis jetzt keine offiziellen Informationen vorliegen, zeugt nicht gerade von umsichtiger Planung. Aber vielleicht wird am Ende nicht alles so heiß gegessen wie gekocht, schließlich wird im Bund gerade um die neue (alte) Koalition gepokert.

Auch wenn Landesschulratspräsident Gerhard Resch sagt, dass die aktuellen Pläne davon nicht betroffen sind, so wird sich vielleicht ja doch noch etwas ändern. Die Hoffnung (der Eltern in diesem Fall) stirbt jedenfalls zuletzt.