Erstellt am 01. Juni 2016, 11:16

von Patrick Bauer

Die kickende Zunft als Vorbild. Patrick Bauer über die schwierige Lage beim Traditionsklub aus Kukmirn.

Der SV Kukmirn geht durch eine schwere Phase. Zum einen kämpft man in der 2. Liga Süd um das sportliche Überleben und an anderer Stelle um die Existenz.

So fehlen nicht die finanziellen Mittel, sondern ganz einfach Funktionäre, die die Zukunft des 1962 gegründeten Klubs sicherstellen würden. Bei der ersten Generalversammlung fand man dabei keinen neuen Vorstand. Nun soll eine außerordentliche Generalversammlung am 12. Juni über das weitere Vorgehen entscheiden.

Eine wirkliche Einschätzung, wie es weitergehe, traute sich Obmann Günter Jandrisevits nicht zu. Zu ungewiss sei der Status quo, um leere Versprechungen zu machen, denn das Oberhaupt sucht schon längere Zeit nach einem Nachfolger, der dieses schwierige Amt übernehmen würde. Bis dato blieb die Suche erfolglos.

Noch ist aber Zeit, den Verein zu retten, denn wenn die Kukmirner eines können, dann kämpfen. Das bewiesen vor allem die Kicker immer wieder. Wie oft stand man in den letzten Jahren – die Vorsaison mal ausgenommen – schon mit eineinhalb Beinen in der 1. Klasse? Und immer wieder schaffte man es doch, oben zu bleiben.

Das müssen sich Freunde des Sportvereines auch zum Vorbild nehmen, denn burgenländischer Amateurfußball ohne den SV Kukmirn – das darf einfach nicht sein!