Erstellt am 14. September 2011, 00:00

Die Vision eines Leitprojekts. MICHAEL PEKOVICS über die verständliche Skepsis der Oberwarter Stadtpolitik.

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Worte sind oft wie Schall und Rauch – zumindest in der Politik. Dass auch ein Praktiker aus der Wirtschaft dazu fähig ist, das hat Technopark Raaba-Geschäftsführer Josef Schreiner im August letzten Jahres bewiesen. Von einem Stadthotel war die Rede, von einer Tiefgarage und dem Pachten des gesamten Rotundengeländes. Heute, mehr als ein Jahr später, ist alles beim Alten – das Bild der Oberwarter Hauptstraße wird noch immer von einer Bauruine direkt gegenüber der Bezirkshauptmannschaft und des Stadtparks geprägt. Dass sowohl Bürgermeister Gerhard Pongracz als auch Vize Georg Rosner den neuen Ankündigungen von Schreiner skeptisch gegenüberstehen, verwundert angesichts dieser Vorgeschichte nicht. Und auch wenn tatsächlich (betreute) Wohnungen verwirklicht werden, ist das alles andere als kreativ. Über zusätzlichen Wohnraum freut sich jede Gemeinde, die Bezirkshauptstadt ist da sicher keine Ausnahme. Aber im Grunde würde es ein ehrgeiziges Projekt für die Innenstadt brauchen. Eines, über das man redet und das neue Kunden bringt. Diese Vision hat die Stadt – neben einiger anderer – dringend nötig.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at