Erstellt am 15. Oktober 2013, 10:28

Ein Gipfel für den Schulbusverkehr. Michael Pekovics über übervolle Schulbusse und eine mögliche Lösung dafür. Völlig überfüllte Schulbusse gehören schon seit Jahren zum üblichen Bild, vor allem zu Schulbeginn.

Völlig überfüllte Schulbusse gehören schon seit Jahren zum üblichen Bild, vor allem zu Schulbeginn. Nun ist diese Situation in der ersten Schulwoche, wo viele Bildungseinrichtungen nur bis Mittag Unterricht haben, weil die Stundenpläne noch nicht fixiert sind, nachvollziehbar.

Aber auch wenn die Busunternehmen verständlicherweise auf eine „wirtschaftliche Linienführung“ achten müssen, so ist es doch nicht zumutbar, dass Kinder nicht mitgenommen werden, weil der Bus einfach zu voll ist. Schließlich bekommen die Busunternehmen ja Geld für jeden einzelnen Schüler, den sie transportieren (sollten). Und die Kinder haben damit das Recht, per Bus nach Hause zu kommen.

Hier muss es zu einer besseren Koordination zwischen Schulen und Busunternehmen kommen, sie tragen schließlich die Verantwortung. Interessant ist, dass es in den beiden „Schulstädten“ Oberwart und Oberschützen kein gemeinsames Treffen zwischen Direktoren und Busunternehmen für eine bessere Fahrplankoordination gibt. Dabei wäre ein solcher „Schulbus- und Fahrplangipfel“ doch perfekt dazu geeignet, mögliche Probleme bereits im Vorfeld zu lösen.