Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

Ein klares Ziel macht Sinn. DANIEL FENZ über das langfristige Denken von Julia Dujmovits.

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Dynamisch, motiviert, aber scheinbar auch entspannt und locker blickt Burgenlands Snowboard-Queen Julia Dujmovits der kommenden Saison entgegen eine gute Mischung. Derzeit verbindet sie auf Hawaii das Zweckmäßige (Training) mit dem Angenehmen (Urlaub), immer mit dem Ziel einer Leistungssteigerung. Im Weltcup möchte die Sulzerin schließlich wieder unter die Top-Ten kommen und so eine erste Duftmarke setzen. Längerfristig peilt sie einen noch größeren Coup an: die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele (7. bis 23. Februar 2014) in der russischen Stadt Sotschi. Bis dahin ist zwar noch Zeit. Gerade für so ein Unterfangen ist aber eine genau geplante Vorbereitung gut und nötig.

Ebenfalls wichtig wäre, dass Julia Dujmovits nicht wieder durch eine Verletzung zurückgeworfen wird solche Rückschläge gab es in ihrer noch jungen Karriere schließlich genug.

Bleibt die 24-Jährige aber vom Verletzungspech verschont, stehen die Chancen gut, dass sie nach der Stoober Eiskunstläuferin Miriam Ziegler (sie war 2010 in Vancouver dabei) die zweite Burgenländerin bei Olympischen Winterspielen sein wird. Am vorhandenen Potenzial wird es sicher nicht scheitern &

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d.fenz@bvz.at