Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:17

von Daniel Fenz

Ein Transfer mit Substanz. Daniel Fenz über den UTTC Oberwart und seinen Neo-Spieler Mathias Habesohn.

Für Oberwarts Tischtennisverein könnte sich mit dem Neuzugang von Mathias Habesohn eine große Synergie entwickeln. Stammt er doch aus der Tischtennis-Familie Habesohn – seine Brüder Daniel und Dominik gewannen heuer mit der Mannschaft EM-Gold in Jekaterinburg (Russland) und besiegten im Finale Deutschland.

Dass der Bruder von Oberösterreich (Linz) ins Burgenland wechselte, davon könnten nun sowohl der neue Verein als auch er selbst profitieren. Habesohn hat seine aktive Karriere als Profi-Spieler im Gegensatz zu seinen Brüdern schon beendet.

Er ist seit 2011 Trainer in der „Werner Schlager Academy“ und arbeitet sowohl mit vielen Profis als auch mit dem Nachwuchs zusammen. Und in diesem Sinne könnte sich die Synergie ergeben. Habesohn scoutet nämlich sämtlichen Nachwuchs in Österreich, um diesen ins internationale Leistungszentrum nach Schwechat zu bringen. Und davon könnten auch einige Spieler des UTTC Oberwart wie Nachwuchstalent Michael Seper profitieren.

Andererseits kann der Verein immer auf einen Ex-Profi zurückgreifen und ist wohl auch in der Bundesliga wieder stärker einzuschätzen. Das Ziel – ein Platz unter den Top-Drei – scheint so nicht mehr illusorisch zu sein. Das wäre dann der nächste große Erfolg für den UTTC Oberwart in der Vereinsgeschichte.