Erstellt am 30. März 2016, 05:14

von Michael Pekovics

Eine Schule an zwei Standorten. Michael Pekovics über notwendige Fusionen und Wege für mehr Zusammenarbeit – zum Wohle aller.

Egal ob Fußballvereine, Feuerwehren oder Schulen – allerorts werden derzeit die Überlegungen lauter, künftig besser und enger zusammenzuarbeiten. So auch im Fall der beiden Volksschulen Eltendorf und Königsdorf. Da werden nämlich trotz Zusammenlegung beide Standorte erhalten – in Eltendorf gehen die ersten und zweiten Klassen, in Königsdorf die dritten und vierten Klasse zur Schule.

Damit schlagen die Bürgermeister zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre Schulstandorte und das damit verbundene gesellschaftliche Leben bleiben erhalten und die Schüler können weiter in unmittelbarer Umgebung zur Schule gehen. Für diese Art der Zusammenarbeit braucht es willige und fähige Bürgermeister, die für neue Ideen offen sind und dann der Bevölkerung erklären, warum diese Schritte gesetzt wurden.

Auf kurz oder lang werden viele weitere Gemeinden zu diesen oder ähnlichen Maßnahmen quasi gezwungen sein, die demografische Entwicklung lässt einfach vielerorts keine anderen Szenarien zu. Wenn aber schon im Vorfeld Lösungen gesucht und diese auch gut kommuniziert werden, kommt am Ende etwas Positives für alle Seiten heraus.